Antelope Canyon Felswände in den USA

Naturschauspiel Antelope Canyon

"Musik an, Film ab: Unbegrenzte Freiheit und weite Landschaft erwarten uns auf den Highways der United States. Komm mit auf ein Abenteuer durch einen der spektakulärsten Nationalparks der Welt!"

Freiheit auf vier Rädern

Früh morgens geht es los – Gang rein, Gaspedal gedrückt und schon sind wir auf dem Highway. Den Grand Canyon im Rücken, befinden wir uns auf direktem Wege ins Abenteuer nach Page, Arizona. Weit und breit keine anderen Autos zu sehen, haben wir den Highway und die unendliche Weite ringsherum für uns allein. Dieses Gefühl von Ruhe, was sich einstellt, unbeschreiblich. Plötzlich wird die Stille unterbrochen – eine riesige Felsformation taucht direkt vor uns auf. Es sieht fast so aus, als würden wir in diesen Felsen fahren – wie im Abenteuerfilm. Wir drehen die Musik laut auf und öffnen die Fenster – so fühlt sich Freiheit an.

Die Spannung steigt

Auf dem Gelände des Nationalparks angekommen, zieht sich eine riesige Sandwolke hinter unserem Allrad-Fahrzeug her, das macht Spaß! Wir parken das Auto und schnüren die Wanderschuhe. Auf geht’s! Mit unserem Guide Juanita laufen wir los in Richtung Lower Antelope Canyon: Eine leichte Brise weht uns um die Nase und wirbelt den leuchtend orangenen Sand dieses Mal nicht unter dem Auto, sondern unter unseren Füßen auf.

Nichts als verschiedenförmige Felsen weit und breit zu sehen. Juanita ruft uns laut zu: „Get ready for the adventure of a lifetime.“ Gespannt und nichtsahnend folgen wir ihr zu einer Treppe. Den ersten Blick in die Tiefe gewagt, packt uns das Adrenalin und wir wollen so schnell wie möglich über die steile Treppe hinunter, um zu sehen, was uns unterhalb der Felsspalte erwartet.

Das Naturschauspiel beginnt!

Beim langsamen Hinabgehen erahnen wir schließlich, dass es jeden Schritt wert ist, den wir machen: Plötzlich stehen wir inmitten 40 Meter hoher wellenförmiger Felswände, die von der Sonne in orangerote und vom Schattenspiel teilweise in lilafarbene Töne eingetaucht werden. Die Wände scheinen endlos weit bis in den Himmel hineinzureichen. Alle sind ganz sprachlos und schauen nach oben bis Juanita leise sagt: „This is the moment that makes my job the best in the world.“

Noch nicht aus dem Staunen heraus, beginnt sie uns zu erklären, wie dieses Naturschauspiel im Laufe der Jahre durch die Kombination aus Salz, Wasser und Winde entstanden ist. Wir schlängeln uns durch die Wege aus feinem Sand, mal etwas breiter und dann wieder schmaler und können es kaum fassen: An den Wänden sind trotz mehrmaliger Überflutung noch Fußspuren von den damaligen Ureinwohnern, den Navajo, zu erkennen . Die Reisegruppe ist beeindruckt. Immer wieder stoppen wir und lauschen den spannenden Geschichten, was genau an diesem Ort vor Jahrmillionen passierte.

Ein Wasserfall aus Sand 

Als wir schon fast wieder die silberne Treppe erblicken, die uns auf der anderen Seite wieder aus dem Canyon hinausführt, wirft sich ein wunderschöner Lichtstrahl, ein sogenannter “Lightbeam” zwischen die Felsen durch. Es ist faszinierend, wie der Canyon wieder in einem ganz anderen Licht erstrahlt. Juanita zeigt uns einen Trick: Auf einer herausragenden Felsebene lässt sie etwas Sand gleiten, welcher dann in Zeitlupe genau im Lightbeam auf den Boden fällt – wie ein Wasserfall nur aus Sand. Die schönsten Erinnerungsfotos unseres Lebens im Gepäck, gehen wir zufrieden und immer noch beeindruckt wieder aus dem Canyon hinaus und freuen uns schon auf den nächsten Glücksmoment unserer USA Rundreise.

Ein Wasserfall aus Sand im Antelope Canyon, USA

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Elefanten im Addo Elephant Nationalpark Südafrika

Den wilden Tieren Afrikas hautnah

"Die erste Begegnung mit einem Elefanten, wenn er plötzlich wie aus dem Nichts vor dem Geländewagen auftaucht, ist ein unglaublicher Gänsehautmoment!“

Eine ganz besondere Safari in Südafrika

Das Allrad-Fahrzeug ruckelt über den unebenen Boden Südafrikas, begleitet vom Zwitschern einiger farbenfrohen Nektarvögel. Die aufgehende Sonne scheint durch die Büsche und Sträucher und färbt die Umgebung goldgelb. Langsam bahnt sich Paddy, der erfahrene Ranger, der den Addo Elephant Park sein Zuhause nennt, mit dem Geländewagen den Weg über die holprigen Pfade. Alle sind still und warten gespannt auf die erste Begegnung mit den Königen des Parks: Den Elefanten.

Wir und sieben weitere Augenpaare schauen gespannt in die Wildnis, man kann die Spannung im Geländewagen fast greifen. Plötzlich erhebt Paddy die Hand und bremst. Ich halte die Luft an. Aufmerksam schaue ich nach rechts in den Busch, versuche eine Bewegung zu erkennen, dann nach links. Paddy manövriert den Geländewagen langsam um die Kurve, ein riesiger Strauch versperrt die Sicht auf den weiteren Weg. Alle schauen gespannt in die gleiche Richtung – was erwartet uns hinter dem Strauch?

Gänsehaut-Momente: Den Elefanten hautnah

Ich atme so leise wie möglich und versuche, Geräusche oder Tierlaute wahrzunehmen. Und dann steht er plötzlich vor uns, nur einige wenige Meter vom Wagen entfernt: Der erste Elefant, den wir hier in freier Wildbahn erleben. Mitten auf dem Pfad! “Er nimmt unseren Geruch wahr”, sagt Paddy leise, “und versucht herauszufinden, ob wir gefährlich für ihn sind oder nicht”.

Ich merke, wie ich erneut oder vielleicht auch immer noch die Luft anhalte und lasse diesen unfassbaren Moment einfach auf mich wirken. Paddy zeigt nach links und ich entdecke weitere Elefanten. Erst überquert einer die Straße, dann ein Elefantenbaby und zwei weitere Dickhäuter. Gänsehaut überkommt mich. Was für ein magisches Erlebnis!

Abseits der Pfade im Addo Elephant Nationalpark

Die Elefantenherde ist vorbei gezogen und die Fahrt geht weiter. Alle sind wachsam, halten Ausschau nach weiteren Elefanten, doch der Busch ist ruhig an diesem Morgen. Paddy biegt ab auf einen unwegsamen Pfad, hinein in ein Nebelfeld. “Manchmal verstecken sich die Tiere hier im frühen Nebel”, verkündet er.

Langsam bahnt sich der Geländewagen einen Weg durch die Buschlandschaft, als plötzlich Geräusche zu hören sind. Aufmerksam blicke ich mich um und versuche, die Geräusche zuzuordnen. Von wo kommen sie? Welches Tier könnte es sein? Der Addo Elephant Park beheimatet neben den Elefanten und vielen weiteren Lebewesen auch die weiteren vier Tiere der Big Five – das Nashorn, den Büffel, den Löwen und Leoparden. Gespannt blicken alle in Richtung des Nebels, erwartungsvoll, welches Tier jeden Moment aus dem weißen Schleier heraustreten wird.

Den Königen der Tiere lauschen

Paddy wird langsamer, der Wagen bewegt sich in Schrittgeschwindigkeit voran, während die Geräusche immer lauter und deutlicher werden. Und dann erkenne ich es: Es sind Löwen! Irgendwo ganz nah müssen sich die Tiere aufhalten, so laut wie ihr Gebrüll wahrzunehmen ist. Ich halte erneut meine Luft an, um jedes der Geräusche aufsaugen zu können. Plötzlich bewegt sich etwas im vertrockneten Gras, unmittelbar vor dem Geländewagen, auf der linken Seite. Getarnt in den bräunlichen Gräsern und Sträuchern liegt ein Löwe! Ich erstarre, kann mich kaum bewegen vor Gänsehaut. Alle Augen sind ehrfürchtig auf das Tier gerichtet, während Paddy den Wagen stoppt. Nur wenige Meter vor uns kehrt der Löwe dem Fahrzeug den Rücken zu und scheint sich an der Anwesenheit von Zuschauern nicht zu stören.

Die Geräuschkulisse lässt annehmen, dass weitere Löwen in unmittelbarer Nähe sein müssen. Was für eine unglaubliche Szene! Langsam manövriert Paddy den Wagen vorbei an diesem majestätischen Tier, hinein in den Nebel. Begleitet vom Gebrüll der Löwen, halten wir weiter Ausschau nach Bewegungen im Busch, bevor die Geräuschkulisse sich senkt und schließlich wieder Stille einkehrt. Das Fahrzeug verlässt die Nebelroute und die Fahrt durch die Wildnis geht weiter.

Paddy gibt Gas und der Geländewagen schießt durch die Weiten des Parks. Immer wieder erblicke ich links und rechts Tiere, die an den Wasserlöchern eine Pause einlegen oder durch das hohe Gras springen. An einem Wasserloch entdecken wir in der Ferne weitere Elefanten und Paddy legt einen kurzen Halt ein. Ich halte inne und genieße den Augenblick, beobachte die riesigen Tiere bei ihrem Spaziergang durch die Weiten. Ein Gänsehautmoment folgt dem nächsten, auf dieser Safari im Addo!

Elefanten am Wasserloch im Addo Elephant Nationalpark Südafrika

Paddy setzt die Fahrt fort, denn ein ganz besonderer Ort wartet heute noch auf uns! “Einer meiner Lieblingsorte”, verrät er. Der Geländewagen rast durch die Wildnis und der Fahrtwind weht mir warm ins Gesicht. Am Ende des langen Pfades bringt Paddy das Fahrzeug in der Nähe eines weiteren Wasserlochs zum Stehen. “Wir werden eine Weile bleiben und die Ruhe genießen”, sagt er. “Hier lassen sich die Tiere des Parks besonders gut beobachten”. Ich schaue mich um, es ist wunderschön ruhig und idyllisch hier. Ich lasse die Umgebung auf mich wirken und halte gespannt Ausschau nach den Tieren. Ist das dort hinten ein Warzenschwein? Ich kneife die Augen zusammen und versuche, genauer hinzuschauen, während ich mich der Tierbeobachtung vollends hingebe:


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Eine Luftaufnahme von Booten auf dem Wasser in Thailand

Abenteuer in den Wellen Thailands

“Dieses besondere Gefühl von Freiheit, welches entsteht, während das Meer uns trägt und wir über die Wellen Thailands gleiten - das ist ein echter Gänsehaut-Moment!“

Auf zu neuen Abenteuern: Wellenreiten in Thailand

Eine Traumhafte Kulisse, puderzuckerweißer Strand und türkis funkelndes Wasser. Die Sonne lässt den Sand glitzern, während das Rauschen des Meeres immer näher kommt. Wind und Wellen treffen aufeinander, während ich am Strand von Phang-Nga stehe und dieses Gefühl von Freiheit aufsauge. Ich schlendere langsam Richtung Meer. Unter meinen Füßen spüre ich die Wärme des Sandes, während das Rauschen der Wellen immer näher kommt. Schritt für Schritt schreite ich ins kühle Nass vor, bereite mich innerlich auf den Tag und die Abenteuer in den Wellen Thailands vor.

Sich von den Wellen treiben lassen

Ich schnappe mir eines der Surfbretter, die am Strand des Resorts bereit liegen und ziehe es ins warme Wasser. Darauf kniend lasse ich mich eine Weile raus auf das Meer treiben und atme tief ein. Ein wenig Nervosität steigt in mir auf, wie jedes Mal, bevor ich die erste Welle nehme. Langsam gleitet mein Brett durch das Wasser, während ich weiter raus in die Andamanensee paddele. Die warme Wintersonne strahlt mir ins Gesicht und ich kann das salzige Wasser unter mir bereits auf meinen Lippen schmecken.

Dann nähert sich die erste Welle und ich richte mich auf. Plötzlich fühle ich mich, als würde ich schweben. Der Wind zischt durch meine Haare, während ich auf der Welle durch den Ozean reite. Das Adrenalin schießt durch meine Adern, ich kann es förmlich spüren und ich fühle mich eins mit meinem Board. Das Durchbrechen der steilen Wellen weckt ekstatische Energie. Alles fühlt sich richtig an. Während ich meinen ganzen Körper anspanne, trägt das tosende Wasser mich kraftvoll und doch sanft zurück zum Ufer der Bucht von Phang-Nga.

Paddeln für Fortgeschrittene

Eine Aktvität, die ich schon immer einmal ausprobieren wollte: Stand Up Paddling. Hier in der traumhaften Phang-Nga-Bucht bietet Phil Kurse an. Er ist Surf- und SUP-Lehrer und begleitet mich und meine Gruppe heute bei unseren ersten SUP-Versuchen. Das Wasser hier, einige Kilometer von meinem Resort entfernt, ist flach und spiegelglatt. Wir steigen auf die Bretter, knien uns darauf und lassen uns durch die Bucht treiben.

Phil hat uns zuvor erklärt, was wir beachten müssen, also traue ich mich und versuche mich auf dem Brett aufzustellen. Langsam und etwas wackelig erhebe ich mich, beide Füße fest in das Brett gedrückt. Die anderen tun es mir gleich und so paddeln wir gemeinsam hinaus in die felsige Bucht, bis die Sonne sich zu senken beginnt und langsam in das Meer hinabsteigt. Der Himmel ist wolkenlos, der Horizont erstrahlt in den schönsten Farben. Eines ist sicher: Stand Up Paddling habe ich sicher nicht zum letzten Mal gemacht.

Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer

Am nächsten Morgen geht es früh weiter, denn heute steht eine Durchquerung der Phang-Nga-Bucht mit dem Kayak an. Die Teilnehmer der heutigen Tour sitzen bereits in ihren Kayaks, als die Sonne langsam über den Horizont zu steigen beginnt. Ich sitze heute in einem gelben Einzelkayak, paddele ganz entspannt durch die atemberaubende Naturkulisse. Vor mir sehe ich nichts außer das glasklare Wasser und die Aussicht auf den Horizont. Alles was ich sehe ist eine endlose Weite, aus welcher lediglich einige Felsen herausragen.

Dein Highlight: Der berühmte James-Bond-Felsen

In der Ferne taucht plötzlich eine bizarre Felsformation auf, sie ragt mehrere hundert Meter aus dem Wasser. Je näher ich dem Khao Ta-Pu komme, desto gewaltiger erscheint er mir. Gänsehaut überkommt mich. Den James-Bond-Felsen hatte ich mir immer viel kleiner vorgestellt, doch jetzt, wo ich ihn mit meinem Kayak umrundest, kommt er mir unfassbar groß und gewaltig vor.

Thailands Natur hat mich gepackt

Umso weiter ich paddel, desto fantastischer wird die Meereslandschaft. Felsinseln ragen senkrecht aus dem Wasser und ich entdecke kleine bunte Fische rings um mein Kayak herum schwimmen. Die Entdeckungstour durch die Bucht führt mich und die Gruppe vorbei an traumhaften weißen Stränden und spektakulären Korallenriffen. Die Naturschönheit Südthailands ist überwältigend und weckt ein Gefühl von purem Glück und endloser Freiheit in mir. Diese Thailand Rundreise ist ein ganz besonderes Erlebnis und ich denke eines steht fest: Thailand hat mich in seinen Bann gezogen!


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