Die Skyline Singapurs bei Nacht erstrahlt

Singapur: Die Kontraste der Löwenstadt

“Singapur ist eine einmalige Kombination aus pulsierender Metropole und grüner Oase. Die Atmosphäre in Marina Bay, wenn die Sonne langsam untergeht, ist atemberaubend!“

Mein Einstieg in die Faszination Singapurs

Es sind meine ersten Schritte auf dem Boden Singapurs, an diesem späten Nachmittag im Frühjahr. Ich habe den Bus vom Flughafen direkt in die Stadt genommen und will mir als erstes ein Bild von der Metropole machen, bevor ich in mein Hotelzimmer einchecke. Ich habe schon viel über die Großstadt der Superlative gehört. Zum Beispiel, dass sie so gar nicht dem Bild entspreche, welches ich von Asien gewohnt bin. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet. Ich merke schnell: Egal wohin ich schaue, alles ist sehr sauber und geordnet, jeder hält sich hier an die Regeln. Ich denke an andere asiatische Großstädte wie Mumbai oder Bangkok und stelle fest, dass diese wenig mit Singapur gemein haben.

Die Löwenstadt der Superlative

Während ich durch die Straßen laufe, habe ich das Gefühl, dass die Wolkenkratzer immer größer und überdimensionaler werden. Ein Bauwerk übertrifft architektonisch das nächste. Egal wohin ich schaue: überall stehen hochmoderne, gigantische Gebäude mit spektakulären Fensterfronten. Hektische Menschen in Anzügen hasten vor ihnen entlang und verschwinden dann hinter den verspiegelten Fronten. Und dennoch gibt mir die Sauberkeit und Ordnung dieser Stadt ein gewisses Gefühl von Ruhe – seltsam und faszinierend zugleich.

Kontrastprogramm: Die grünen Lungen der Mega-Metropole

Ich schlendere weiter durch die Straßen der Mega-Metropole und bin überrascht: Wo eben noch Glas und Beton aufeinander trafen, reihen sich einen Block weiter grüne Parks mit zahlreichen Palmen und farbenfrohen Pflanzen aneinander. Das Wort Großstadtdschungel kann hier wörtlich genommen werden – ich bin fasziniert. Diese Kombination aus moderner Großstadt und Natur findet man keinesfalls überall und der Kontrast könnte kaum größer sein. „Singapur ist eine der grünsten Städte der Welt“ , finde ich dank meines Smartphones heraus. Ich befinde mich in der Nähe des Parlamentes und erfahre, dass dies nur eine der vielen grünen Lungen der Stadt ist. Ich bin gespannt, was mich auf meinem Spaziergang noch so erwartet… Faszinierend finde ich auch den Namen der Stadt: „Singha“ steht für Löwe und „Pura“ für Stadt. Vor Jahrhunderten soll ein Prinz im Dschungel der Stadt einen Tiger gesehen haben und gab ihr den Namen Singha Pura. So grün wie es hier ist, macht dieser Name Sinn für mich. Man könnte sich glatt wie im Dschungel fühlen.

Das berühmte Herzstück Singapurs: Marina Bay

Es wird langsam Abend. Ich beschließe, eines der angesagten Cafés aufzusuchen und eine Kleinigkeit zu essen. Während ich in einer der Gassen sitze beobachte ich die Sonne, welche langsam hinter den Gebäuden den Horizont zu küssen beginnt. Ich breche auf in Richtung des lebhaften Herzstücks der Stadt, lasse die Menschen und die Geräusche auf mich wirken, während ich mich Marina Bay nähere. Bereits von Weitem strahlt mir das berühmte Marina Bay Sands Hotel entgegen und spiegelt sich im Wasser. Diese Stadt beeindruckt mich an jeder Ecke auf ein Neues. Tausende Lichter strahlen mir entgegen, während die Geräuschkulisse um mich herum steigt und mehr und mehr Menschen aus aller Welt sich auf den Weg in das angesagteste Viertel Singapurs machen.

Die Skyline von Marina Bay, Singapur, spiegelt sich im Wasser

Singapurs einzigartige Atmosphäre bei Nacht

Allmählich wird es dunkel. Am Abend ist die Marina Bay einfach umwerfend, sie entwickelt in der Dämmerung eine ganz neue und eigene Atmosphäre. Während ich langsam durch das Viertel schlendere, schweift mein Blick in die Höhe. Die Skyline und der Himmel erstrahlen durch tausende kleine Lichter, welche weit in die Höhe reichen, kunterbunt und glitzernd. Die Dunkelheit wird von unzähligen bunten Farben durchbrochen. Eine magische Atmosphäre breitet sich aus. Nichts ist mehr zu spüren, von der Hektit des späten Nachmittags. Die Menschen um mich herum scheinen – genau wie ich  – diese Stadt und ihren Charme aufzusaugen.

Marina Bay in Singapur bei Sonnenuntergang

Die Stadt erstrahlt in 1000 Farben

Direkt vor mir liegt das berühmte Marina Bay Sands Hotel, daneben das Art Science Museum, welches wie eine gigantische Lotusblume in den Himmel hinaufragt. Im Hintergrund strahlt die Skyline Singapurs. Grüne, gelbe, blaue und rote Lichtstrahlen erleuchten den Himmel und das Wasser der Marina Bay. Es ist ein Anblick der Superlative, der einem die Sprache verschlägt. Die einzelnen Lichter ragen weit in die Höhe – es sieht fast aus, als berührten sie die Wolken. Ein gigantischer Panoramablick, den ich so noch nie zuvor gesehen habe! Ich beschließe, mich auf den Weg in mein Hotel zu begeben, sage der Stadt der Superlative „Gute Nacht“ für heute und freue mich auf den morgigen Tag und weitere Entdeckungen.

Das Viertel Marina Bay in Singapur bei Nacht

Ein neuer Tag im grünen Singapur beginnt

Am nächsten Morgen geht es für mich bereits früh zur grünen Oase Singapurs, dem Gardens by the Bay. Mein Reiseführer verrät mir, dass ich inmitten eines 100 Hektar großen Parkgeländes stehe. Egal wohin ich schaue: alles ist saftig grün. Vor mir befinden sich über 130.000 verschiedene exotische Pflanzenarten aus der ganzen Welt. Langsam schlendere ich ein paar Schritte weiter durch die eindrucksvolle Pflanzenvielfalt. Ich nähere mich einem rauschenden Geräusch und wundere mich, was mic hier als nächstes erwartet. Ich traue meinen Augen kaum: direkt vor mir taucht ein tosender Wasserfall auf! Die Wassermassen prasseln aus einer gigantischen Höhe herunter – mitten in der Stadt! Wüsste ich es nicht besser, würde ich denken, ich sei im Dschungel, mitten in einem Nationalpark. Egal wohin ich sehe: überall gibt es die spektakulärsten Pflanzen zu sehen und Wasseradern durchlaufen den Park.

Gardens by the Bay in Singapur

Das Highlight des Tages: Die Supertrees

Zu den Highlights des Gardens by the Bay gehören die Supertrees. Diese Bäume aus Beton und Stahl ragen futuristisch in den Himmel und erstrahlen nachts in grünem, blauem und violettem Licht. Sie überragen die Natur und ich erfahre, dass man sie am besten von der Aussichtsplattform, welche sich zwischen den einzelnen Supertrees befindet, sehen kann. Ich bahne mir meinen Weg durch den gut besuchten Park und steige die Plattfom hinauf. Der Ausblick ist einmalig! Dieser Ort gehört jetzt schon zu meinen absoluten Favoriten und den schönsten Highlights Singapurs. Ich nähere mich dem Rande der Aussichtsplattform und habe das Gefühl, ganz Singapur liegt mir zu Füßen. Saftig grüne Bäume und Pflanzen blühen direkt vor meinen Augen, daneben ragen hochmoderne Gebäudekomplexe in den klaren und sonnigen Vormittagshimmel hinauf. Dieser unglaubliche Kontrast erscheint mir einzigartig. Meine Rundreise durch Singapur ist zwar noch lang nicht vorbei, aber eines ist jetzt schon sicher: Diese Stadt ist mit Sicherheit einer der beeindruckendsten Orte der Welt und hat auch mich in ihren Bann gezogen!


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Eine Luftaufnahme von Booten auf dem Wasser in Thailand

Abenteuer in den Wellen Thailands

“Dieses besondere Gefühl von Freiheit, welches entsteht, während das Meer uns trägt und wir über die Wellen Thailands gleiten - das ist ein echter Gänsehaut-Moment!“

Auf zu neuen Abenteuern: Wellenreiten in Thailand

Eine Traumhafte Kulisse, puderzuckerweißer Strand und türkis funkelndes Wasser. Die Sonne lässt den Sand glitzern, während das Rauschen des Meeres immer näher kommt. Wind und Wellen treffen aufeinander, während ich am Strand von Phang-Nga stehe und dieses Gefühl von Freiheit aufsauge. Ich schlendere langsam Richtung Meer. Unter meinen Füßen spüre ich die Wärme des Sandes, während das Rauschen der Wellen immer näher kommt. Schritt für Schritt schreite ich ins kühle Nass vor, bereite mich innerlich auf den Tag und die Abenteuer in den Wellen Thailands vor.

Sich von den Wellen treiben lassen

Ich schnappe mir eines der Surfbretter, die am Strand des Resorts bereit liegen und ziehe es ins warme Wasser. Darauf kniend lasse ich mich eine Weile raus auf das Meer treiben und atme tief ein. Ein wenig Nervosität steigt in mir auf, wie jedes Mal, bevor ich die erste Welle nehme. Langsam gleitet mein Brett durch das Wasser, während ich weiter raus in die Andamanensee paddele. Die warme Wintersonne strahlt mir ins Gesicht und ich kann das salzige Wasser unter mir bereits auf meinen Lippen schmecken.

Dann nähert sich die erste Welle und ich richte mich auf. Plötzlich fühle ich mich, als würde ich schweben. Der Wind zischt durch meine Haare, während ich auf der Welle durch den Ozean reite. Das Adrenalin schießt durch meine Adern, ich kann es förmlich spüren und ich fühle mich eins mit meinem Board. Das Durchbrechen der steilen Wellen weckt ekstatische Energie. Alles fühlt sich richtig an. Während ich meinen ganzen Körper anspanne, trägt das tosende Wasser mich kraftvoll und doch sanft zurück zum Ufer der Bucht von Phang-Nga.

Paddeln für Fortgeschrittene

Eine Aktvität, die ich schon immer einmal ausprobieren wollte: Stand Up Paddling. Hier in der traumhaften Phang-Nga-Bucht bietet Phil Kurse an. Er ist Surf- und SUP-Lehrer und begleitet mich und meine Gruppe heute bei unseren ersten SUP-Versuchen. Das Wasser hier, einige Kilometer von meinem Resort entfernt, ist flach und spiegelglatt. Wir steigen auf die Bretter, knien uns darauf und lassen uns durch die Bucht treiben.

Phil hat uns zuvor erklärt, was wir beachten müssen, also traue ich mich und versuche mich auf dem Brett aufzustellen. Langsam und etwas wackelig erhebe ich mich, beide Füße fest in das Brett gedrückt. Die anderen tun es mir gleich und so paddeln wir gemeinsam hinaus in die felsige Bucht, bis die Sonne sich zu senken beginnt und langsam in das Meer hinabsteigt. Der Himmel ist wolkenlos, der Horizont erstrahlt in den schönsten Farben. Eines ist sicher: Stand Up Paddling habe ich sicher nicht zum letzten Mal gemacht.

Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer

Am nächsten Morgen geht es früh weiter, denn heute steht eine Durchquerung der Phang-Nga-Bucht mit dem Kayak an. Die Teilnehmer der heutigen Tour sitzen bereits in ihren Kayaks, als die Sonne langsam über den Horizont zu steigen beginnt. Ich sitze heute in einem gelben Einzelkayak, paddele ganz entspannt durch die atemberaubende Naturkulisse. Vor mir sehe ich nichts außer das glasklare Wasser und die Aussicht auf den Horizont. Alles was ich sehe ist eine endlose Weite, aus welcher lediglich einige Felsen herausragen.

Dein Highlight: Der berühmte James-Bond-Felsen

In der Ferne taucht plötzlich eine bizarre Felsformation auf, sie ragt mehrere hundert Meter aus dem Wasser. Je näher ich dem Khao Ta-Pu komme, desto gewaltiger erscheint er mir. Gänsehaut überkommt mich. Den James-Bond-Felsen hatte ich mir immer viel kleiner vorgestellt, doch jetzt, wo ich ihn mit meinem Kayak umrundest, kommt er mir unfassbar groß und gewaltig vor.

Thailands Natur hat mich gepackt

Umso weiter ich paddel, desto fantastischer wird die Meereslandschaft. Felsinseln ragen senkrecht aus dem Wasser und ich entdecke kleine bunte Fische rings um mein Kayak herum schwimmen. Die Entdeckungstour durch die Bucht führt mich und die Gruppe vorbei an traumhaften weißen Stränden und spektakulären Korallenriffen. Die Naturschönheit Südthailands ist überwältigend und weckt ein Gefühl von purem Glück und endloser Freiheit in mir. Diese Thailand Rundreise ist ein ganz besonderes Erlebnis und ich denke eines steht fest: Thailand hat mich in seinen Bann gezogen!


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